lokal-global.de - Link zur Startseite

lokal-global.de

linie

pfeil

Diablo II - USK: freigegeben ab 16 Jahren

Die Hintergrundgeschichte
Seit Anbeginn der Zeit befinden sich die Kräfte von Ordnung und Chaos in einem ewigen Kampf, in dem um das Schicksal der gesamten Schöpfung gerungen wird. In den Strudel dieses Kampfes wurde nun auch das Reich der Sterblichen gerissen. Ob Mensch, ob Dämon oder Engel, niemand wird davon unberührt bleiben ...
Seit Diablo den Körper des Helden, der ihn besiegt hatte, in seinen Besitz gebracht hat, verfolgt er seine teuflischen Pläne, die Menschheit seiner unseligen Herrschaft zu unterwerfen und sich mit den anderen Großmächtigen des Bösen, Mephisto und Baal, zu verbünden. Vom Spieler allein hängt der Ausgang dieser finalen Begegnung ab. In Diablo II kehrt der Spieler in eine Welt der Dark-Fantasy zurück. Als einer von fünf unterschiedlichen Charaktertypen erforscht er die Welt von Diablo II und reist in entfernte Länder, entdeckt neue Schätze und uralte Mysterien - immer auf der Suche nach einem Mittel, den Herrn des Schreckens ein für alle Mal in seine Schranken zu weisen.

Um was es bei Diablo II geht

Der Spieler hat bei Diablo II - wie schon bei Diablo I - die Aufgabe, den Höllenfürsten Diablo zu besiegen, der sich dem Krieger am Ende des Spieles in den Weg stellt. Grundlegend ist Diablo II dabei wie Diablo I aufgebaut: Man kämpft, sammelt Erfahrung, löst Quests (Aufgaben), lernt Zaubersprüche und sichert alles in allem sein Überleben. Um den Sieg über den Endgegner Diablo zu erreichen, kann der Spieler unter fünf verschiedenen Charakterrollen auswählen: der Amazone, dem Barbar, der Zauberin, dem Totenbeschwörer und dem Paladin. Jede dieser Rollen hat unterschiedliche Eigenschaften: Stärken und Schwächen.

 

Das Spiel beginnt im Lager der Jägerinnen, wo u.a. die Quests, d.h. die Spielaufgaben mitgeteilt werden. Dort erhält der Spieler aber auch Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Zauberstäbe, Heiltränke und Elexiere - das natürlich nur gegen entsprechende Bezahlung. Auf seinem Streifzug durch das Lager trifft er auf verschiedene Personen, von denen er Informationen und Aufträge erhält - sog. NPCs (Non-Player-Characters, d.h. Nicht-Spieler-Charaktere). Non-Player-Characters werden nicht von einem Spieler gesteuert und geben Spielen wie Diablo II die eigentliche Spieltiefe. Ihr Hauptzweck besteht darin, die Spieler durch verbale aber teilweise auch mit aktiver Interaktion zu unterstützen. Interaktion mit den Lager- bzw. Stadtbewohnern ist in sofern wichtig, als dass sie Informationen zu Aufgaben und zur Geschichte selbst preisgeben. Hat ein NPC wichtige Neuigkeiten, erscheint über seiner Figur ein Ausrufezeichen. Man sollte sich dann dem NPC nähern und mit ihm sprechen. So informiert und ausgerüstet kann der Spieler nun das Spiel beginnen, in dem sich zahllosen Dämonen, Geister und Monster tummeln. Sobald diese sich zeigen, entbrennt ein heftiger Kampf. Getötete Feinde hinterlassen oft Goldstücke, Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die sich der Spieler je nach Bedarf aneignen kann.

 

Die Quests in Diablo II unterscheiden sich (besonders im Multiplayer-Modus) gehörig von denen in Diablo I: In den insgesamt 4 Akten gibt es jeweils 6 Hauptquests. Diese Quests werden - anders als in Diablo I - nicht zufällig vergeben, sondern gehören immer zu den notwendigen Aufgaben des Spielers, denn sie treiben die Handlung voran. Ein weiterer Unterschied zum ersten Teil besteht darin, dass die Quests jetzt sowohl im Multiplayer-Modus als auch im Singleplayer-Modus spielbar sind.

 

Wichtiger Bestandteil des Spiels ist daher das sog. Questlogbuch. Immer wenn man eine neue Aufgabe bekommt oder sich die Aufgabenstellung ändert, erscheint ein besonderes Icon in der unteren linken Ecke des Bildschirms - das sog. Questlogbuch. Ein Klick auf das Icon lässt ein Dialogfenster erscheinen und man kann genau nachlesen, was man als nächstes zu tun hat. Also immer ein Auge auf das Questlogbuch werfen ...

 

Der Multiplayer-Modus von Diablo II ist weiterhin deutlich auf Kooperation und Zusammenarbeit ausgerichtet . Die Spieler müssen gemeinsam versuchen, die Gefahren zu meistern und ihre eigene Entwicklung voranzutreiben. Absprachen und taktisches Vorgehen - wie z.B. die Wahl verschiedener Charaktere um für alle Gegner gerüstet zu sein - sind zu empfehlen: Die Masse an Gegnern ist in den höheren Leveln sonst kaum zu bewältigen.

 

Das Spielgeschehen hat zwei unterschiedliche Spielphasen: die Kämpfe in den Labyrinthen und Höhlen und die Tätigkeiten wie Handel und Verbesserung der Ausrüstung im Lager. Bei den Kampfphasen geht es darum, die gegnerischen Figuren zu erledigen und sich ihren Besitz anzueignen. Das Erledigen der Gegner hat dabei Auswirkungen auf die Punktezahl des Spielers. Wird eine bestimmte Punktezahl überschritten, verbessert sich der Charakterlevel der Spielfigur in Bezug auf Stärke, Geschicklichkeit oder Magie. Im Lager geht es dagegen eher um planvolles Überlegen beim Aufbau des Charakters und seiner Ausrüstungsdetails. Hier kann in Ruhe überlegt werden und mit Sorgfalt die Ausrüstung zusammen gestellt werden.

Der Spielablauf und die Charaktere von Diablo II

 

Die Welt, in der Diablo II spielt, hat sich mit dem 2. Teil erheblich erweitert. Jeder einzelne der 4 spielbaren Akte ist nun etwa so groß, wie einst das gesamte Diablo I. Jeder Akt umfasst hierbei wiederum je 6 Quests (Aufgaben).
Wenn der Held die Welt von Diablo II betritt, findet er sich im Lager der vertriebenen Amazonen wieder (Lager der Jägerinnen). Man hört vom Handelsreisenden Warriv, dass ein dunkler Wanderer durch die Lande zog und nur kurz nach dessen Reise die Felder und Hügel verseucht von Monstern und Dämonen waren. Auch die Magierin Akara berichtet ähnliches: Sie sei von dunklen Dämonen aus ihrer Heimat (dem Kloster) vertrieben worden. Auch die übrigen Lagerbewohner erzählen vom Unheil, das über sie und ihr Land hereingebrochen ist und die Bitten, sie von diesem qualvollen Joch zu befreien, häufen sich.

 

In den 6 Quests pro Akt erfüllt der Spieler mehr oder weniger wichtige Aufträge für die örtliche Bevölkerung des jeweiligen Aktes. Als Lohn für die Mühen kann es sein, dass er verzauberte oder gar einzigartige Gegenstände (Unique-Items) bekommt. Manchmal muss man jedoch auch mit Geld vorlieb nehmen, das dann wiederum im Lager in Rüstungsgegenstände oder Lebensenergie getauscht werden kann. Es kann jedoch auch vorkommen, dass sog. Skillpoints (Punkte zur Verbesserung des Spielcharakters) als Belohnung verteilt werden.

 

Weiterhin ausgebaut wurde in Diablo II die Möglichkeit der Kämpferwahl - statt unter bisher 3 Charakteren zu wählen, hat der Spieler nun 5 Heldencharaktere zur Auswahl. Genau wie in Diablo I gibt es auch hier wieder bestimmte Charakterattribute. Für die, die Diablo I noch nicht kennen, sei es an dieser Stelle kurz erklärt: Die Stärke bestimmt wie viel Schaden der Charakter im Kampf anrichtet und welche Waffen und Rüstungen er tragen kann. Die Geschicklichkeit bestimmt die Trefferquote, den Schaden von Fernwaffen und welche Waffenklasse benutzt werden kann. Vitalität ist ausschlaggebend dafür, welche Ausdauer (beim Laufen) der Charakter besitzt und wie viel Schaden er wegstecken kann, ohne zu sterben (Lebenskraft). Energie erhöht primär die Menge an Mana. Mana wird immer dann benötigt, wenn der Charakter seine speziellen Fertigkeiten (wie z.B. die Magie) benutzt.

 

Die Amazone

Diese starke, weibliche Kämpferin gehört zur nomadischen Bande, welche die Ebenen nahe der südlichen See durchstreift. Die Wanderungen dieser Gruppen bringen sie oft in Konflikt mit anderen Personen, so dass es die Amazone gewöhnt ist, zu ihrer Selbstverteidigung zu kämpfen. Dieser Lebensstil hat sie absolut unabhängig gemacht und sie befähigt, große Not und lange Reisen zu überstehen. Während sich ihre Fertigkeiten mit dem Bogen mit denen der Jäger messen können, ist die Amazone genauso erfahren im Umgang mit Speeren und anderen Wurfwaffen. Außerdem beherrscht sie auch den Nahkampf mit bloßen Händen hervorragend. Die Amazone ist ein begehrter Söldner, sie ist immer loyal - wenn die Bezahlung stimmt. Die Amazone ist im Nahkampf sehr stark, aber mit Bogen oder Armbrust ist sie nicht mehr zu stoppen. Durch ihre hohe Beweglichkeit kann die Amazone auch problemlos gegnerischen Angriffen ausweichen und durch ihr geschultes Auge die Gegner besser und vor allem stärker treffen und verletzen.

 

Der Paladin

Der Paladin ist ein kampfbereiter Krieger, für den sein Glaube ein Schild ist, und der für das kämpft, was seiner Meinung nach das Richtige ist. Desweiteren gibt ihm seine Standfestigkeit die Kraft, seine Freunde zu segnen und grausame Justiz über seine Gegner auszuüben. Es gibt Menschen, die den Paladin einen überreizten Fanatiker nennen, andere aber erkennen in ihm die Stärke und Güte des Lichtes. Der Himmel und das Licht geben dem Paladin seine Magie und Fertigkeiten. Die werden ihm aber nur gegeben, wenn er sich an eine strenge Lebensführung hält und nicht vom falschen Licht in Versuchung gerät. Seine magischen Auren beschützen und stärken nicht nur ihn, sondern auch seine Kampfgefährten.

 

Die Zauberin

Die Zauberin ist eine der rebellischen Frauen, welche sich die Geheimnisse der Magie von den Zauberer-Clans des Ostens erkämpft haben. Obwohl sie etwas ungeschickt im Kampf mit den bloßen Händen ist, kompensiert sie dies mit mächtigen Kampfzaubern, welche sowohl für die Offensive als auch für die Defensive zu gebrauchen sind. Die Zauberin versteht den Kampf zwischen Ordnung und Chaos nur allzu gut, genauso wie ihre Rolle als Kämpferin in einer Schlacht. Die athletischen, stets freundlichen und selbstbewußten Zauberinnen machen kaum den Eindruck gelehrter Bücherwürmer, die die Zivilisation meiden. Die Magierinnen des Zann-Esu Clans besitzen weitgehend dieselben Fähigkeiten wie die männlichen Mitglieder der östlichen Magierclans, sind diesen aber in der Anwendung der Elementarmagie weit überlegen. Wie fast alle Magier halten sie Nahkämpfe für vulgär und Magie für das richtige Mittel um Feinde zu bekämpfen.

 

Der Barbar

Der Barbar ist Mitglied in einem von mehreren Stämmen, welche am Rande der Zivilisation leben und den Einfluß von jenen, die sie als weich und schwach bezeichnen, ablehnen. Ununterbrochene Clan-Kriege und der ständige Kampf ums Überleben in der feindseligen Wildnis spiegeln sich im stämmigen und kraftvollen Erscheinungsbild des Barbaren wieder. Trotzdem es ihm vielleicht etwas an der Spitzfindigkeit mangelt, ist sich der Barbar aller Dinge um ihn herum sehr wohl bewußt. Barbaren sind für ihre ehrfurchtgebietenden Leistungen im Kampf und ihr arrogantes Gebaren berüchtigt und scheinen stets kampfbereit zu sein. Aufgrund eisernen Trainings sind die Barbaren exzellente Kämpfer, die über enorme Kraft verfügen. Sie erhalten ihre Kraft vorwiegend durch intensives körperliches Training, zapfen aber auch die Urenergien ihrer Umwelt an. Sie können die Energien manifestieren oder sie ihrem ohnehin schon beachtlichen Arsenal an übermenschlicher Stärke und Macht hinzufügen.

 

Der Totenbeschwörer (Necromancer)

Der Necromancer ist, wie sein Name schon vermuten lässt, eine Art ungewöhnlicher Zauberer, dessen Zaubersprüche der Auferstehung von Toten, sowie der Beschwörung und Kontrolle verschiedener Kreaturen dienen. Lange Stunden des Studiums in nasskalten Mausoleen haben seine Haut blass und leichenhaft werden lassen, seine Erscheinung wurde skelettartig. Die meisten Leute meiden ihn wegen seinem seltsamen Äusseren und seines Benehmens, aber niemand bezweifelt die Macht des Necromancers, denn sie ist der Stoff aus dem Alpträume sind. Die Necromancer besitzen die Fähigkeit, die sterblichen Überreste der meisten Wesen wiederzubeleben und die jüngst Verstorbenen unter ihren Einfluss zu bringen. Die Toten setzen spirituelle Energien frei, die das Reich der Sterblichen heimsuchen. Die Totenbeschwörer können diese Energien bündeln und in der stofflichen Welt manifestieren. Magier dieser Ausrichtung können sogar auf diese Weise ihre Opfer verfluchen, indem sie die Ur-Energien manipulieren, die alle lebenden Wesen durchströmen.

Die vier Akte von Diablo II

 

Der erste Akt: Der erste Akt von Diablo II erinnert sehr an Diablo I - und so wird die Verknüpfung der beiden Teile des Spieles vollzogen. Akt 1 ist zum Großteil gekennzeichnet durch eine Graslandschaft mit vielen dunklen, mit Monstern gefüllten Höhlen. Da es fast ständig regnet, wird eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen. Dazu trägt auch nicht zuletzt das vom Bösen bewohnte Kloster bei, dem man zum Abschluß des Aktes einen Besuch abstatten muss.

 

Der zweite Akt: Der zweite Akt spielt in und um die Wüstenperle Lut Gholein. Das Abenteuer führt den Spieler durch eine Sand- und Felswüste, zahllose Grabbauten und auch in die Kanalisation der Stadt. Die Vegetation ist daher eher eintönig und wird nur durch diverse Felsformationen aufgelockert.

 

Der dritte Akt: Der dritte Akt bietet - im krassen Gegensatz zum zweiten Akt -sehr viel Wald und Pflanzenvielfalt. Ein Dschungel mit Lianen und allem Drum und Dran erwartet den Spieler. Hier kann sprichwörtlich hinter jedem Baum ein Monster lauern und es ist schwer (aufgrund der Größe der Landschaft) die Übersicht zu behalten.

 

Der vierte Akt: Der Höhepunkt des Spiels ist der vierte Akt, an dessen Ende der Kampf mit Diablo, dem Herrn des Schreckens persönlich, steht. Der Weg dorthin ist gepflastert mit Lava, gemarterten Seelen und nicht zuletzt mit Monsterleichen - das aber erst nach dem Besuch des Helden ...

Die Aufgaben zu Beginn des Spiels

 

Erster Akt - Quest 1: Höhle des Bösen

Dieses Quest dreht sich um eine Höhle außerhalb des Jägerinnen-Lagers, welche von dunklen Kreaturen bewohnt wird. Die Magierin Akara bittet darum, die dunklen Kreaturen, die einen Angriff auf das Lager planen, zu töten.

Lösungsweg: Um zu der Höhle des Bösen zu gelangen, muß man das Lager der Jägerinnen verlassen. Schon kurz nach dem Eingangstor trifft man auf erste kleine Gegner, doch die sollten für den Helden keine große Herausforderung darstellen. Man folgt immer der Straße - am Besten im aktivierten Karten-Modus, denn dann sieht man gleich das Symbol der Höhle, wenn man in ihre Nähe kommt. In der Höhle erwarten den Spieler dann Zombies, Gefallene samt Schamanen und Skelette - alles eher leichte Gegner. Nachdem man erfolgreich alle Gegner beseitigt hat, muss man zurück ins Lager, wo Akara bereits mit der Belohnung (in Form eines zusätzlichen Skillpoints nach Wahl) wartet.

 

Erster Akt - Quest 2: Friedhof der Schwestern

Die Amazonenanführerin Kaschya ersucht den Spieler, dem düsteren Treiben auf dem Friedhof ein Ende zu bereiten. Eine verstorbene Kriegerin und beste Freundin von Kaschya wurde von Andariel wiederbelebt und gefährdet nun die Bewohner des Lagers. Kaschya bittet darum, die Kriegern (namens Blutrabe) zu töten.

Lösungsweg: Wie schon in Quest 1 muß man das Lager der Jägerinnen verlassen und folgt dem Pfad bis man auf Flavie trifft - diese warnt vor den Gefahren, die vor dem Spieler liegen. Hinter Flavie befindet sich dann die "Kalte Ebene" und in der Nähe der Amazone sollte man auch den Wegpunkt dieser Ebene finden (Wegpunkte erleichtern die Rückkehr in schon besuchte Orte und sind daher sehr wichtig!). Das Ziel der Wanderung muss der "Friedhof" sein. Dort angekommen findet man eine recht kleine Ebene vor - mit zwei Dungeons (d.h. Gruften, in denen jeweils einige Unique-Gegner und goldene Truhen zu finden sind!) - doch diese sind für die Vollendung des Quests nicht von Bedeutung. In der Mitte des Friedhof steht ein alter Baum, an dem viele Leichen hängen - und hier trifft man dann auch auf Blutrabe in einem Pulk von Gegnern. Nahkämpfer werden hier das erste mal leicht ins Schwitzen kommen (man sollte mind. 4 Heiltränke dabei haben) und für die Zauberin wird es ganz schön schwierig, sofern sie allein ist. Doch irgendwann liegt selbst Blutrabe besiegt am Boden und das Quest ist gelöst. Dann heißt es wieder zurück in das Lager, um bei Kaschya die Belohnung abzuholen. Diese erweist sich aber diesmal als nicht so toll, denn man erhält lediglich eine Amazonen-Begleiterin für die folgenden Kämpfe.

 

Erster Akt - Quest 3: Die Suche nach Cain

Die Magierin des Jägerinnen-Lagers, Akara, bittet darum, den letzten Weisen der Hordarim (Cain) zu finden. Doch es ist ungewiss, ob dieser überhaupt noch am Leben ist, nachdem das Dorf Tristram durch die Diener Diablos zerstört wurde – dies bleibt herauszufinden ...

Lösungsweg: Das Ziel dieses Quests ist das "Feld der Steine". Man sollte sich die Zeit nehmen und den Wegpunkt suchen (ist später nützlich) - der liegt diesmal nämlich nicht direkt an der Straße, sondern etwas abgelegen. Die Straße endet an einer Höhle namens „Unterirdischer Durchgang”, in die man absteigen muss. In der Höhle warten ein paar Unique-Gegner, Schlächter und Skelette. Irgendwo in der Höhle findet man dann einen Ausgang, der zum "Dunkelwald" führt - und da muß man hin. An der Oberfläche muß man sich auf eine längere Suche einstellen - denn der "Infussbaum" steht irgendwo in dieser Ebene. Doch neben der Suche nach dem Infussbaumes, kann man sich auch der Suche nach dem Wegpunkt widmen (denn der liegt wieder nicht an der Straße). Hat man dann endlich beides gefunden, kann man eine Schriftrolle aufheben - und eben diese Schriftrolle muss nun zu Akara ins Lager gebracht werden. Gesagt, getan und schon ist man wieder auf dem Weg zum "Feld der Steine". Dort angekommen beginnt eine neue Suche - und zwar nach den 5 Monolithen. Sobald diese gefunden sind, kann man auf der Infussbaum-Schriftrolle nachlesen, in welcher Reihenfolge die einzelnen Monolithen berührt werden müssen. Hat man alles richtig gemacht, werden die großen Steine von mächtigen Blitzen bombardiert und ein Portal zum alten Tristram wird geöffnet - und hier warten jede Menge happige Gegner auf den Spieler! Sind die Gegner alle am Boden, kann man sich in Ruhe auf die Suche nach Cain begeben. Der befindet sich in der Mitte des Dorfes in einem schwebenden Käfig. Einfach das Gefängnis berühren und er ist befreit. Noch eine weitere Möglichkeit hat man: In Tristram liegt Wirret, der Wirt tot am Boden. Berührt man ihn, so finden man eine Menge Gold, welches er seinen Kunden abgenommen hat und sein hölzernes Bein. Mit diesem Bein kann man in Kombination mit anderen Items in einen versteckten Level, den Kuh-Level, gelangen. Das war dann auch schon das dritte Quest – öffnet man abschließend ein Town-Portal, gelangt man ins Jägerinnen-Lager zurück, indem man sich mit Cain und Akara unterhalten kann. Als Belohnung für die Mühen erhält man kostenlose Item-Identifikationen auf Lebenszeit von Cain und einen Ring von Akara.

 

Erster Akt - Quest 4: Der vergessene Turm

Im "Feld der Steine" findet man einen schimmligen Foilant. Voller Erwartungen kann man in ihm die Geschichte einer reichen Gräfin lesen, deren mächtiges Schloss einst von der Erde verschluckt wurde. Lediglich ein Turm sei noch an der Oberfläche zu sehen, doch die unglaublichen Reichtümer sollen immer noch tief unter der Erde liegen ...

Lösungsweg: Das vierte Quest im ersten Akt ist etwas kürzer als die bisherigen. Zunächst benutzt man am Besten den Wegpunkt zum "Dunkelwald" - von da aus folgt man der Straße bis man zum „Schwarzmoor“ gelangen. Dort angekommen, beginnt wieder die Suche nach einem abgelegenen Wegpunkt. Danach widmet man sich der Suche nach dem Turm. Dieser liegt in der Nähe der Straße, aber nicht direkt an ihr - also Augen auf beim Ablaufen der Straßen. Im Turm existieren 5 verschiedene Ebenen. Jede Ebene ist relativ klein und bewacht von einem Unique-Gegner - also sollte man auf seinen Heiltrankbestand achten. In Level 5 trifft man dann auf die Gräfin. Im Level gibt es insgesamt 4 bedeutende Räume: Zum einen den Eingangsraum, 2 Schatzkammern und die dritte Schatzkammer, in der die Gräfin lauert ...

Die Steuerung

Diablo II wird grundsätzlich mit der Maus gespielt. Will man, dass die Spielfigur zu einem bestimmten Punkt am Bildschirm läuft, so genügt ein Linksklick auf die betreffende Stelle - die Figur bewegt sich dann sofort dorthin. Man kann die Figur aber auch dauerhaft führen, indem man mit gedrückter Maustaste vor der Figur über den Bildschirm fährt - die Figur folgt dann automatisch der Maus. Kommt es zum Kampf mit den Gegnern, so reicht ebenfalls ein Mausklick auf die Gegnerfigur und schon schwingt die eigene Figur die Waffen und bekämpft die Gegner solange bis sie erledigt sind.

 

Der Spielbildschirm von Diablo ist in zwei Hauptbereiche unterteilt: das eigentliche Spielfeld und der Steuerbereich. Der Steuerbereich gibt wichtige Informationen über die eigene Figur und Klickfelder, um weitere Informationsbildschirme aufzurufen. Im Steuerbereich befinden sich auch eine blaue und eine rote Kugel, die mit Flüssigkeiten gefüllt sind. Die rote Kugel steht für die Lebensenergie - wird die Figur z.B. verletzt, sinkt der Flüssigkeitsspiegel und muß über spezielle rote Energieflaschen aufgefüllt werden. In der blauen Kugel befindet sich das sogenannte Mana, also die magische Kraft der Figur, die bei Anwendung von Zaubersprüchen weniger wird und auch wieder aufgefüllt werden kann. Im Steuerbereich findet man außerdem verschieden Buttons, über die man diverse Untermenüs des Spiels erreichen kann. So gibt der Charakter-Button die Eigenschaften der Spielerfigur wieder, im Inventar kann man die Waffen- und Gegenstandsbestückung der Figur überprüfen, die Automatische Karte erleichtert die Orientierung im Spiel, das Questlogbuch zeigt die anstehenden Aufgaben und über das Spiele-Menü kann das aktuelle Spiel gespeichert bzw. verlassen werden.

 

Die rechte Maustaste hat ebenfalls eine Funktion: Hat man z.B. eine rote Lebenselexierflasche aufgesammelt und in sein Inventar aufgenommen, kann man sie mit der linken Maustaste wieder aus dem Inventar holen und dann per Klick mit der rechten Maustaste die Lebensenergiekugel damit auffüllen.

Die Spieldauer

Für Anfänger dauert das Spiel zunächst relativ lange, da es einige Zeit dauert, bis man sich hineingedacht und –gespielt hat. Daher als Neuling mindestens 1 - 2 Stunden Spieldauer am Stück einplanen. Da Diablo II insgesamt 4 Akte mit jeweils 6 Quest hat, ist es ein Spiel, dass - auch im Multiplayer-Modus - über einen längeren Zeitraum gespielt werden kann.

Was wir zu Diablo II meinen

 

Diablo II zu beurteilen fällt genauso schwer wie bei Diablo I. Geht man von dem eigentlichen Spielziel und der Hintergrundgeschichte aus (Vernichtung des Endgegners Diablo über die Vernichtung seines Heeres und die Rettung der Welt vor dem Bösen) hat man es mit einer klassischen Ego-Shooter-Manier bzw. mit der Rubrik "einsamer Wolf gegen den Rest der Welt" und "Gut gegen Böse" zu tun.

 

Auswahl des Spielecharakters wurde erweitert

Diablo II hat unseres Erachtens aber mehr zu bieten: Der Spieler hat zu Beginn des Spiels die Möglichkeit sich eine von fünf Spielfigurvarianten - mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen - für sein Abenteuer auszuwählen. Hier reicht die Spannbreite der Charaktere von der kraftvollen, beweglichen Amazone über den kriegerischen Barbar, den edlen Paladin bis hin zu magischen Figuren wie Zauberin und Totenbeschwörer. Hier können sich unterschiedliche Spielertypen und -naturen wiederfinden und je nach individuellen Vorlieben das Abenteuer beginnen.

 

Verschiedene Handlungsstränge bei Diablo II

Der Spielablauf von Diablo II ist im Grunde in zwei Handlungsstränge geteilt: Während in den Katakomben, Kapellen und Gruften Kampf und Gefecht im Vordergrund stehen, ist im Lager der Jägerinnen eher strategisches Handeln und Verhandeln mit den Auftraggebern gefragt. Der Spieler kann sich mit den Figuren unterhalten und kann von ihnen Ausrüstungsgegenstände und neue Lebensenergie erwerben - alles allerdings nur in einem bestimmten finanziellen Rahmen. Er muss daher genau abwägen, welche Gegenstände und Mittel er benötigt um die nächste Kampfrunde zu überstehen und Kosten-Nutzen-Überlegungen anstellen.


Zusammenarbeit und Kooperation im Mehrspieler-Modus

Der Mehrspieler-Modus von Diablo II ist auf Zusammenarbeit, Kooperation und Absprache ausgerichtet. Zwar ist es möglich, die anderen Spielerfiguren zu bekämpfen, doch merkt man sehr schnell, wie unsinnig das ist. Da der Multiplayer-Modus anspruchsvoller ist als der Singleplayer-Modus kann er von einem Spieler alleine kaum bewältigt werden und ein gemeinsames Vorgehen bietet sich logischerweise an.

 

Darstellung und Inszenierung von Gewalt

Trotz vieler Unterschiedlichkeiten von Diablo II zu klassischen Ego-Shootern läuft bei Diablo II ohne Gewalt, Kampf und Vernichtung auch nichts. Die Darstellung der Gewalt und der Gewalteinwirkung sind jedoch nicht so drastisch und realitätsnah, dass Jugendliche ab einem gewissen Alter sich nicht mit dem Spiel beschäftigen sollten. Kämpfen und Vernichten reicht bei Diablo II nicht aus um das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Strategisches und planerisches Handeln sind hier in höherem Maß als bei anderen Shootern gefragt.

 

Düstere Spielatmosphäre bleibt

Neben der Darstellung und Inszenierung von Gewalt sollte aber auch die Atmosphäre des Spiels kritisch betrachtet werden: Sowohl die gute Grafik als auch die Musik und die Hintergrundgeräusche sind düster, unheimlich und zum Teil beängstigend. Häufig springen plötzlich Gegner aus dunklen Ecken und viele Spielesituationen haben klaustrophobischen Charakter.

 

Diablo II bei lokal-global.de

Diablo II hat wie Diablo I eine Altersbeschränkung von 16 Jahren und das ist auch gut so. Für jüngere Kinder und Jugendliche sind die negativen Aspekte des Spiels (Gewaltdarstellung, Atmosphäre und vermittelte Lebens- und Handlungswelten) zu gravierend. Nichts desto trotz ist Diablo II ein faszinierendes Spiel, das den Spagat zwischen klassischem Ego-Shooter und Adventure-Fantasy-Spiel im Grunde ganz gut hinbekommt. Will man Jugendlichen in der Jugendarbeit nicht den klassisch-dumpfen Ego-Shooter anbieten aber dennoch den Wünschen und Vorlieben der Jugendlichen nach action- und kampforientierten Computerspielen entgegenkommen, ist man mit Diablo II sehr gut bedient. Die verbesserte Grafik, der übersichtlichere Spielaufbau sowie die deutschsprachige Spielefassung von Diablo II stellen den Vorgänger Diablo I deutlich in den Schatten.

 

Für die Jugendarbeit bietet sich Diablo II als Multiplayer-Spiel an, da in dieser Variante Kooperation, Absprache, gegenseitiges Helfen und Unterstützung einen Großteil des Spiels ausmachen. Über das Spiel können natürlich auch Diskussionen zu im Spiel demonstrierten Lebenswelten (wie z.B. die Frage, ob die Spieler ihr Leben auch als fortwährende kämpferische Auseinandersetzung mit aggressiven Gegnern erleben etc.) entstehen.

Mehrspieler-Modus bei lokal-global.de

Um im Mehrspieler-Modus zu spielen, muss man folgendes beachten:

 

Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizensiert. Creative Commons License . Home . Impressum