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WarCraft III - USK: freigegeben ab 12 Jahren

Die Hintergrundgeschichte
WarCraft III - Reign of Chaos führt die gnadenlose Auseinandersetzung zwischen der Allianz der Menschen und der Horde der Orcs weiter: Seit dem Ende des Krieges zwischen Menschen und Orcs sind fast 15 Jahre vergangen. Noch immer schwelgen die Menschen in den Erinnerungen an ihren großen Triumph über die grünhäutigen Orcs. Doch unter der Fahne ihres neuen Anführers Thrall rüsten die Orcs von Neuem zum Kampf. Aber gerade, als die Schlacht um Azeroth ihren Höhepunkt erreicht, erscheint ein neuer Feind auf der Bildfläche: die Krieger der Brennenden Legion. Diese verfolgen nur ein einziges Ziel: das Land unter ihre Knute zu zwingen und alles feindliche Leben zu vernichten... Und wie in den Teilen davor, müssen bei WarCraft III die beschränkten Ressourcen geschickt ausgenutzt werden, um das Fantasy-Imperium erfolgreich aufzubauen und zu beherrschen, während man in Echtzeit taktische Gefechte zu Land, zu Wasser und in der Luft austrägt.

Um was es bei WarCraft III geht

Ähnlich wie StarCraft/Broodwar fällt WarCraft III in die Kategorie der Echtzeitstrategiespiele - nur die Zeit, in der die Hintergrundgeschichte spielt, ist eine andere. Aus der Perspektive der dritten Person heraus müssen Gebäudestrukturen aufgebaut werden, um Einheiten ausbilden zu können, mit denen man dann wiederum gegen diverse Feinde kämpft. Wichtig im Spiel ist neben dem Auf- und Ausbau der eigenen Siedlung, die Ausbildung der Arbeiter und Soldaten. Ziel des Spiels ist die Unterwerfung der Feinde und die Erlangung der Herrschaft über das gesamte Land.

 

Und die WarCraft-Saga geht immer weiter: Neben den bereits aus WarCraft I & II bekannten Rassen Menschen und Orks wartet WarCraft III mit zwei neuen Parteien auf: den Untoten und den Nachtelfen. Obwohl sich alle vier Völker anders spielen, sind die Grundlagen stets dieselben: Zunächst einmal muß die Versorgung mit Gold und Holz sichergestellt werden, indem die Arbeiter in den Wald beziehungsweise in die Goldminen geschickt werden. Ist das erledigt, empfiehlt es sich, einen der drei Helden zu erschaffen, die jedem Volk zur Verfügung stehen, und mit einem kleinen Stoßtrupp die nähere Umgebung der Siedlung zu erforschen.

 

Für ausschweifende Aufbauaktionen bleibt in WarCraft III jedoch nur wenig Zeit. Hier dreht sich alles um den Kampf. Vor allem in Mehrspieler-Partien geht es gleich von Beginn an zur Sache. Denn um Erfolg zu haben, empfiehlt es sich für jeden Spieler, so schnell wie möglich viele Goldminen unter seine Kontrolle zu bekommen. Zu wüsten Massenschlachten kommt es bei aller Kampfbetonung allerdings so gut wie nicht. Große Armeen verschlingen nämlich mehr Gold, als der Spieler auf Dauer erwirtschaften kann. Zwar steht es den Spielern frei, Söldner anheuern, doch auch die kosten Geld und sind zu allem Überfluss meistens nicht halb so schlagkräftig wie die eigenen Truppen.

 

Das eigentlich Neue und Besondere an WarCraft III ist jedoch die Mischung von Strategie- und Rollenspielelementen. Ähnlich wie in Rollenspielen sammeln die treuen Recken im Kampf Erfahrungspunkte. Nach einer Weile steigen sie im Level auf, wodurch sie unter anderem stärker, schneller und widerstandsfähiger werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Helden mit maximal sechs Gegenständen auszurüsten, darunter Ringe mit verschiedensten Wirkungen, Schriftrollen mit Zaubersprüchen und Heiltränke, die die Krieger in kritischen Situationen wieder fit machen. Ebenfalls neu ist die Grafik, die WarCraft III im zeitgemäßen 3D-Look erstrahlen lässt. Die wunderschönen Landschaften sind ein echter Hingucker, und die Einheiten wirken noch detaillierter und besser animiert als in anderen Spielen des Genre.

Die unterschiedlichen Völker von WarCraft III


Die Allianz der Menschen

Relativ gesehen ist die Menschheit eines der jüngsten Völker der Welt Azeroth. Anders als Elfen und Orcs führen die Menschen ein kurzes Leben voller Kämpfe. Daher versuchen sie mit aller Macht, beim Errichten von Imperien und dem Studium von Technologie und Magie Großes zu erreichen. Das ist auch der Grund dafür, dass sich die menschlichen Königreiche in so kurzer Zeit so weit ausdehnen konnten. Im Allgemeinen schätzen die Menschen Tugend und Ehre und streben einzig danach, sich vor den Mächten der Dunkelheit zu schützen.

 

Die Horde der Orcs

Die wilden, grünhäutigen Orcs bilden eines der am weitesten verbreiteten Völker der WarCraft-Welt. Die auf der höllischen Welt Draenor geborenen Orcs wurden durch das als "Dunkles Portal" bekannte Dimensionstor in das Königreich Azeroth gebracht und gezwungen, gegen die Menschen Krieg zu führen. Die Orcs werden gewöhnlich für brutal und hirnlos gehalten, da sie anderen Völkern gegenüber weder "Menschlichkeit" noch Einfühlungsvermögen zeigen. Kaum jemand weiß heute noch, dass die Orcs in der Welt Draenor einst eine kultivierte und edle, schamanistische Gesellschaft waren. Dennoch wurden die stolzen Orc-Clans durch die Brennende Legion korrumpiert und als Marionetten bei der Invasion von Azeroth missbraucht. In den letzten Jahren haben die Orcs damit begonnen, sich dem Einfluss des Dämons zu entziehen und ihre alten, edlen Traditionen wieder aufleben zu lassen.

 

Die Nachtelfen-Wächter

Die geheimnisvollen Nachtelfen bildeten das erste Volk, das in der Welt von WarCraft III zum Leben erwachte. Diese schattenhaften, unsterblichen Wesen waren die Ersten, die die Magie studierten und sie fast zehntausend Jahre vor WarCraft I in der Welt entfesselten. Der gedankenlose Gebrauch der Magie durch die Nachtelfen lockte die Brennende Legion in diese Welt, und es kam zu einem katastrophalen Krieg zwischen den beiden titanischen Völkern. Den Nachtelfen gelang es nur mit Mühe, die Legion von der Welt zu verbannen, aber ihre wunderschöne Heimat war zerstört und vom Meer überflutet. Seitdem weigern sich die Nachtelfen aus Angst vor einer Rückkehr der schrecklichen Legion, Magie anzuwenden. Die Nachtelfen zogen sich vom Rest der Welt zurück und hielten sich auf der Spitze ihres heiligen Bergs Hyjal mehrere tausend Jahre lang verborgen. Als Volk sind Nachtelfen ehrbar und gerecht, jedoch hegen sie gegenüber den "niedrigeren" Völkern der Welt ein gewisses Misstrauen. Sie sind naturgemäß Wesen der Nacht, und ihre schattenhaften Kräfte erregen oftmals dasselbe Misstrauen, das sie ihren sterblichen Nachbarn entgegenbringen.

 

Die Untoten-Geißel

Die Schrecken erregende Untoten-Armee, genannt die "Geißel", besteht aus Tausenden von wandelnden Toten, körperlosen Seelen, verdammten sterblichen Menschen und heimtückischen Wesenheiten anderer Dimensionen. Die Geißel wurde von der Brennenden Legion geschaffen und hat den einzigen Zweck, als Vorbote der unausweichlichen Invasion der Legion, Schrecken in der Welt zu verbreiten. Die Untoten werden von Ner'zhul regiert, der von seinem frostigen Thron aus über das eisige Reich Northrend herrscht. Ner'zhul gebietet auch über die schreckliche Seuche des Untodes, die er immer weiter in die südlichen Länder entsendet. Während die Seuche auf die Südländer übergreift, fallen Ner'zhuls geistiger Kontrolle und seiner Leben aussaugenden Krankheit jeden Tag mehr und mehr Menschen zum Opfer. Auf diese Weise konnte Ner'zhul die Reihen seiner ohnehin schon beachtlichen Geißel noch weiter verstärken. Doch auch wenn Ner'zhul und seine Untoten-Geißel an den Willen der Brennenden Legion gebunden sind, strebt er ständig danach, sich zu befreien und Rache an den Dämonen zu üben.

Der Spielablauf (im Mehrspielermodus)

Der Mehrspielermodus von WarCraft III bietet leider keine storygebundenen Spielvariante an, in der Kampagnen gespielt werden können. Zwar sind auch im Mehrspielermodus stets bestimmte Aufgaben und Ziele zu lösen, jedoch bei Weitem nicht in dem Maße und Umfang, wie sie der excellente Einzelspielermodus von WarCraft III bietet. Es lohnt sich daher auf jeden Fall, auch mal eine Kampagne als Einzelspieler zu starten!

 

Die Mission des Mehrspielermodus besteht darin, die eigene Siedlung auszubauen, sich gegen feindliche Übergriffe zu wappnen und die gegnerischen Siedlungen zu bekämpfen. In der Mitte des Spielfensters ist zu Beginn ein Rathaus (dieses hat bei jedem Volk einen anderen Namen: Rathaus bei den Menschen, Haupthaus bei den Orcs, Nekropole bei den Nachtelfen und Baum des Lebens bei den Untoten), eine Goldmine und vier Arbeiter zu sehen.

Was man tun kann: Wählt man das Rathaus an, wird darum ein farbiger Rahmen angezeigt und am rechten Bildschirmrand erscheinen Informationen zum ausgewählten Objekt. Klickt man nun das darunter liegende Arbeiter-Bild an, erscheint die Meldung “Arbeiter ausbilden” und es wird mit der Ausbildung des Arbeiters begonnen. Ist die Ausbildung beendet erscheint ein neuer Arbeiter auf der Karte und wartet auf Befehle. Mehr Arbeiter benötigen natürlich auch mehr Nahrungsmittel. Zusätzliche Nahrungsmittel erhält man nur, wenn die Arbeiter weitere Höfe errichten (Arbeiter lautet die Bezeichnung beim Volk der Menschen).

 

Um die Siedlung weiter auszubauen, müssen neue Gebäude errichtet weden. Neue Gebäude werden immer von Arbeitern erbaut, deshalb ist es sehr wichtig, immer genügend davon auszubilden.

Was man tun kann: Wählt man einen Arbeiter an, erscheint auf der rechten Bildseite ein Icon “Gebäude errichten”. Klickt man darauf, erhält man eine Auswahl an Gebäuden, die zum Bau bereitstehen. Klickt man nun das Icon “Hof errichten” an, erscheint auf der Karte eine grünliche unterlegte Abbildung des Hofes, die zeigt, wie viel Platz für dieses Gebäude benötigt wird. Um das Gebäude zu errichten, klickt man einfach auf den gewählten Platz. Der Arbeiter erscheint sofort und beginnt mit der Arbeit.

 

Neben dem Bau von Gebäuden ist zu Beginn des Spiels das Sammeln von Ressourcen besonders wichtig, da die Menge an Ressourcen die Bau- und Ausbaufähigkeit der Siedlung bestimmt.Was man tun kann: Neben der Siedlung befindet sich eine Goldmine. Wählt man einen Arbeiter an, erscheint auf der rechten Seite das Icon “sammeln”. Klickt man dieses Icon an und fährt dann mit dem Mauszeiger wieder auf die Karte, braucht man nur noch auf die Goldmine zu klicken und der Arbeiter beginnt mit dem abbauen und einsammeln des Goldes. Vom Prinzip her gleich funktioniert der Abbau von Holz in den Waldgebieten.Wenn die Ressourcen Holz und Gold knapp werden, muss man sich auf die Suche nach neuen Wäldern und Goldminen begeben. Zu Beginn ist das Gebiet um das Rathaus noch nicht erschlossen und erscheint als große schwarze Fläche.

Was man tun kann: Wählt man einen Arbeiter an, erscheint rechts das Icon “Bewegen”. Klickt man dieses Icon an, erscheint auf der Karte ein Auswahlzeiger, mit dem man den Arbeiter an eine bestimmte Stelle, auch im unerschlossenen Gebiet schicken kann.

 

Natürlich wird in WarCraft III auch gegen Feinde gekämpft. Beim Ausbau der Siedlung oder bei der Errichtung neuer Siedlungen stößt man unweigerlich über Kurz oder Lang auf gegnerische Lager und Einheiten.

Was man tun kann: Wählt man einen Soldaten an, erscheinen rechts verschiedene Icons, die die Möglichkeiten der Bewegung und Aktion der Soldaten darstellen.   

 

Die Steuerung

Fast alle Steuerelemente werden bei WarCraft III mit Hilfe der Maus ausgeführt. Die Maus unterstützt dabei folgende Aktionen:

 

Die Spieldauer

Für Anfänger dauert es zunächst relativ lange, um in das Spielgeschehen hinein zu kommen, da es einige Zeit dauert, bis man sich hineingedacht und hineingespielt hat. Daher als Neuling mindestens 1,5 bis 2 Stunden Spieldauer einplanen. Für erfahrene Spieler genügt ca. 1 Stunde.

Tipps zum Spiel

 

Was wir zu WarCraft III meinen

 

WarCraft III zählt zu den actionorientierten Echtzeitstrategiespielen. Actionorientiert deshalb, weil das Ziel des Spieles ganz klar in der Unterwerfung der Gegner und in der Erlangung der Herrschaft über das Land - und zwar durch Kampf - zu sehen ist. Jedoch begnügt sich WarCraft III nicht mit lautem Kampfgetümmel - es erfordert vielmehr auch Ressourcen-Management und stategisches Handeln.

 

Strategisches und situationsspezifisches Handeln

Die Strategie kommt bei WarCraft III wirklich nicht zu kurz, denn zunächst gilt es eine funktionierende und produktive Siedlung aufzubauen, Arbeiter, Soldaten und Gebäude zu bauen, weiterzuentwickeln und auszubilden. Erst wenn die Siedlung und die Bevölkerung stark genug sind, macht es Sinn an die Eroberung des Landes zu gehen. Bei der Planung der Siedlung müssen Fragen der Finanzsituation, der Ernährungslage, der Rohstoffe sowie der Arbeits- und Kampfkraft berücksichtigt und längerfristig geplant werden.

 

Noch mehr Strategie im Mehrspieler-Modus

Im Mehrspieler-Modus fällt dem strategisch-taktischen Geschick des Spielers eine noch größere Rolle zu. Nicht nur das eigene Handeln muss bedacht werden, sondern auch das mögliche Handeln der anderen Spieler ist entscheidend für den eigenen Erfolg. Da bei WarCraft III nur die Bereiche des Landes sichtbar sind, die man selbst besiedelt oder erkundet hat, befinden sich die Gegner im dunklen Raum und können ohne Vorwarnung angreifen. Ständiges Kalkül der eigenen Angriffs- und Verteidigungskraft ist daher im Mehrspieler-Modus sehr sinnvoll.

 

Große Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten des Spielers

Der Spieler muss ständig versuchen, die wirtschaftlichen und militärischen Zusammenhänge seiner Entscheidungen und Handlungen im Auge zu behalten. Er kann das Spielgeschehen direkt steuern, indem er beispielsweise schon in einer frühen Phase des Spiels zum Angriff übergeht und somit seine Gegner überrascht und möglicherweise auch besiegt. Jede Entscheidung des Spielers kann so unterschiedliche Auswirkungen und Folgen für den Verlauf des Spieles haben.

 

Kampf steht nicht an erster Stelle

Bei WarCraft III geht es - wie häufig in diesem Spielgenre - um Kampf und Sieg. Allerdings ist WarCraft III keine Vernichtungsorgie, denn Aggressivität und Kampf sind hier nicht Selbstzweck. Zusätzlich hebt sich WarCraft III von anderen Spielen des Genres durch die farbenfrohe Grafik im Comicstil deutlich ab. Die Fülle von lustigen Details, die sympathischen Figuren und heiteren Antworten der Siedlungsbewohner bringen einen immer wieder zum Schmunzeln - also keine typische düstere Endzeitstimmung in Sicht. Die Kampfhandlungen sind bei WarCraft III nicht - wie so häufig - auf blutige Effekthascherei oder Brutalität ausgelegt, sondern sehr minimalistisch dargestellt. Die fiktive Fantasywelt, in der WarCraft III spielt, stellt deutlich die Möglichkeit zur Distanzbildung her.

 

WarCraft III bei lokal-global.de

WarCraft III ist ein komplexes Rollenspiel mit kriegerisch-strategischem Inhalt, das passender Weise eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erhalten hat. Es spricht Jugendliche an, die Spaß an strategischen Überlegungen und viel Action haben, die aber gleichzeitig auf düster-blutige Spielszenen gut verzichten können.

 

Der Mehrspieler-Modus des Spiels kann in der Jugendarbeit gut im kooperativen Stil gespielt werden, da Absprachen der einzelnen Spieler untereinander die Jeder-gegen-Jeden-Situation aufheben und zu Bündnissen und Zusammenschlüssen führen können. Zusätzlich bietet WarCraft III auch einen eingebauten Szenen-Generator an, der es möglich macht, eigene Spielszenarien zu entwickeln und zu spielen.

Mehrspieler-Modus bei lokal-global.de

Um im Mehrspieler-Modus zu spielen, muss man folgendes beachten:

 

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